sammlung
Der Sammlungsumfang beträgt mehr als 11.500 Inventarnummern. Darunter etwas über 1.000 Nummern, die für Gesteine (petrographischer Sammlungsteil) vergeben wurden. Kurz nach Gründung des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Magdeburg im Jahr 1869 gingen schon einige Schenkungen von Mineralien und „Petrefakten“ (= Versteinerungen, Fossilien nach heutiger Definition) ein, so dass 1875 bei der Museumseröffnung bereits etwa 600 Mineralien, Gesteine und Fossilien gezeigt werden konnten. Durch Schenkungen und Stiftungen kamen Ende des 19. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts regionale mineralogische Seltenheiten und Belegstücke, darunter manche der zur Zeit im Harzraum ausgestellten Mineralstufen aus der aktiven Zeit des Harzer Erzbergbaus, sowie eine erlesene Mineraliensammlung mit Stufen aus Nord-, Mittel- und Südamerika, Asien, Südafrika und Europa an das Museum. Die Gesteinssammlung ist nach den drei großen Gruppen der Gesteine gegliedert: Sedimentite (Ablagerungsgesteine),... weiter lesen
Der Sammlungsumfang beträgt fast 25.000 Inventarnummern. Hiervon sind die ältesten Bestände Fossilien, die 1850 in Steinbrüchen geborgen und schon um 1869 dem Verein zugeführt wurden. Weitere historische Sammlungen mit Meerestierfossilien aus dem Mesozoikum des Harzvorlandes und aus dem Paläozoikum des Harzes kamen 1903 an das Museum. Wichtige Sammlungsbestände bilden die „Magdeburgica“: Pflanzen- und Meerestierfossilien aus der Magdeburger Grauwacke (etwa 325 Millionen Jahre alt), Meerestierfossilien aus dem Magdeburger Grünsand (etwa 35 Millionen Jahre alt) und Säugetier-Skelettreste aus den Kiesen des Magdeburger Urstromtals (einige 100 bis 200.000 Jahre alt). Die Sammlungen umfassen darüber hinaus eine Vielzahl von Fossilien aus allen Perioden der Erdgeschichte – aus Trias, Jura und Kreide des nördlichen Harzvorlandes (Subherzynes Becken) und aus dem Devon des Harzes. Hervorzuheben sind versteinerte Panzerfischreste aus den berühmten Fundstellen des Mitteldevons von Schottland... weiter lesen
Zum Sammlungsbestand der Einrichtung gehörte seit der Gründung an eine umfangreiche entomologische Sammlung, die durch Stiftungen, Schenkungen bzw. Ankäufe in den Besitz des Museums gelangte. Sie umfasst heute mehr als 1.300 Insektenkästen mit ca. 200.000 Belegen. In nennenswertem Umfang sind sieben Insektenordnungen vorhanden. Dabei liegt der Schwerpunkt bei den Schmetterlingen (Lepidoptera), gefolgt von den Käfern (Coleoptera). Die übrigen Insektenordnungen machen im Vergleich zu diesen zwei Ordnungen nur einen kleinen Anteil der Sammlung aus, darunter Hautflügler, Zweiflügler, Wanzen, Zikaden sowie Libellen. Außerdem sind historische Insektenkästen zur Biologie und Ökologie, zum Beispiel von Schädlingen, in die Sammlung integriert. Bemerkenswert ist weiterhin eine umfangreiche Schmetterlingsraupen und -puppensammlung, wobei erstere teilweise handkoloriert sind, um die natürliche Färbung exakt zu dokumentieren. Besondere Bedeutung kommt den Aufsammlungen zur Lokalfauna zu, darunter zahlreiche historische Belege aus Magdeburg... weiter lesen
Vögel In Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen wurde eine umfangreiche Sammlung aufgebaut (ca. 6.200 Standpräparate und Bälge). Neben Belegen aus der Heimatregion gehören zahlreiche Vogelarten aus der übrigen Paläarktis (Landmassen Europas und Nordafrikas bis zum Südrand der Sahara und Asiens) sowie aus anderen Faunenreichen dazu. Im Sammlungsbestand ist eine Reihe seltener und zum Teil vom Aussterben bedrohter Arten vertreten. Säugetiere Neben der umfangreichen Belegsammlung einheimischer Säugetiere sind darüber hinaus auch Vertreter aus allen relevanten Ordnungen vorhanden. Insgesamt gehören zur Sammlung mehr als 900 Belege. Neben Raubbeutlern und Primaten sind in der Sammlung die wichtigsten Arten der einheimischen „Kleinsäuger“ vorhanden, ebenso ist das Artenspektrum der einheimischen Landraubtiere (Carnivora) vollständig vertreten. Besondere Kostbarkeiten sind u.a. eine historische Dermoplastik eines Orang-Utans und ein Okapi-Weibchen. Skelettsammlung Der Umfang der Sammlung beträgt mehr als 1.000 Skelette bzw. -teile... weiter lesen
Der Umfang des Herbariums beträgt ca. 11.000 Herbarbögen und Gefäßpflanzen. Darunter sind ca. 2600 Herbarbelege der Botanischen Gesellschaft, die Sachsen-Anhalt und Mitteldeutschland als Sammelschwerpunkt hatte. Darüber hinaus finden sich zahlreiche Belege aus anderen Regionen Mitteleuropas. Wichtige Herbarbelege aus der Zeit vor 1945 stammen u.a. von Max Otto Dietrich, Wilhelm M.E.L. Giese bzw. Ernst Manzek. Das Magdeburger Stadtgebiet ist mit einer aktuellen Aufsammlung aus den 1990iger Jahren von Siegfried Nickolmann belegt. Stärker überregional ist das Herbarium des Wolfsburger Sammlers Hans-Dietrich Laatsch ausgerichtet: Es umfasst ca. 6.000 Bögen und beherbergt vor allem Samenpflanzen von allen fünf Kontinenten, sorgfältig nach Exkursionsfloren und mit Hilfe von Handbüchern bestimmt. In diesem Herbariumsteil sind wichtige Pflanzenarten aus den verschiedenen Florenreichen, so auch aus der südafrikanischen Kapprovinz vertreten. Ein zweiter Teil der Sammlung ist den niederen Pflanzen... weiter lesen
In einem guten Museum für Naturkunde darf eine geologische und eine zoologische Präparationswerkstatt nicht fehlen. Neben unseren zahlreichen biologischen und geologischen Sammlungen kümmern sich unsere geologische und die zoologische Präparationswerkstatt darum, Gesammeltes für die Forschung, Aufbewahrung, Ausstellung und Vermittlung haltbar, sichtbar und zugänglich zu machen. In der zoologischen Präparationswerkstatt werden Tiere unsterblich gemacht, indem Abgüsse angefertigt werden oder Tiere unter Benutzung ihrer Originalhaut, Krallen, Haaren und Federn mit viel Kreativität und Feingefühl in eine Dermoplastik verwandelt werden. Bei den Tieren handelt es sich um Totfunde, Verkehrsopfer oder um auf natürlichem Weg verstorbene Tiere aus Tierparks und Zoos. Bei der geologischen Präparation werden Fossilien, Mineralien und Gesteine, je nach späterer Funktion des Objektes, vorbereitet. Hierfür werden zum Beispiel Fossilien mechanisch, chemisch oder mit Dünnschlifftechnik freigelegt, koloriert und konserviert. Die Aufarbeitung und... weiter lesen
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03.02.
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Ferienprogramm - 3. Februar 2026 14:00 Uhr
Winterferienprogramm
mit Dana Fabienne Liebke
Regulärer Eintritt, Teilnahme Kostenlos, 1€ Materialspende erbeten
04.02.
Fachgruppe Paläontologie - 4. Februar 2026 17:30 Uhr
FG Paläontologie
Mit Dr. Michael BuchwitzMuseum für Naturkunde, Mitarbeitereingang
Teilnahme kostenlos
Fachgruppe Ornithologie - 4. Februar 2026 17:30 Uhr
FG Ornithologie
Mit Marcus PribbernowMuseum für Naturkunde, Mitarbeitereingang